Suzuki weltweit die Nummer 9
9. Dezember 2009
Tokio (JAPANMARKT) - Die Suzuki Motor Corporation mit Sitz im japanischen Hamamatsu ist der international führende Anbieter im Minicar-Segment und im Kalenderjahr 2008 weltweit mit 2,62 Millionen produzierten Fahrzeugen neuntgrößter Automobilhersteller der Welt gewesen. Im Geschäftsjahr 2008/09 lag der Umsatz bei 20,87 Milliarden Euro (3.005 Milliarden Yen). Das Betriebsergebnis von 534,2 Millionen Euro (rund 76,9 Milliarden Yen) war erneut positiv. Die weltweiten Verkäufe umfassten unter anderem 2,3 Millionen Autos sowie 3,35 Millionen Motorräder und ATV.
Auch in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009 (April bis September) blieb Suzuki wie in den 30 Jahren davor in den schwarzen Zahlen.
Aufgrund der schrumpfenden Märkte in Japan und im Ausland sowie den Auswirkungen des starken Yen lag der Umsatz von Suzuki bei 1.180 Milliarden Yen (8,88 Milliarden €). Dies bedeutet einen Rückgang von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und entspricht in etwa dem Ergebnis von vor 5 Jahren.
Obwohl Absatz und Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesunken sind, hat Suzuki einen operativen Gewinn von 31,8 Milliarden Yen (239 Millionen €) und einem Nettogewinn von 12,5 Milliarden Yen (94 Millionen €*) erwirtschaftet. Als Gründe dafür sind Kostensenkungsmaßnahmen sowie geringere Geschäftsinvestitionen zu nennen.
Die Verkäufe der Motorradsparte wurden durch die schwierige Wirtschafslage erheblich beeinträchtigt. Ihr Umsatz belief sich auf 142,5 Milliarden Yen (1,07 Milliarden €), was einem Rückgang von 49,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Von April bis September 2009 wurden insgesamt 1,43 Millionen Motorräder verkauft (25 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum).
Auch die Automobilsparte war von der Rezession und den Währungsrisiken betroffen. So sanken die Verkäufe um 6,7 Prozent auf 1,11 Millionen Fahrzeuge. Obgleich der Umsatz um 27,3 Prozent zurückging und somit in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 1,03 Milliarden Yen (7,7 Milliarden €) betrug, waren einige europäische und asiatische Länder profitabeler als im Vorjahreszeitraum.
Bedingt durch höhere Verkäufe insbesondere im Kleinwagensegment, das besonders von staatlichen Förderprogrammen profitierte sowie internen Kostensenkungsmaßnahmen, konnten die Gewinne in den jeweiligen Regionen gesteigert werden.
Aufgrund dieses Halbjahresergebnisses hat die Suzuki Motor Corporation die Gewinnerwartungen für das bis März 2010 dauernde Geschäftjahr nach oben korrigiert. Der japanische Automobilhersteller rechnet nun mit einem operativen Gewinn von 40 Milliarden Yen (300 Mio. €*) statt zehn Milliarden Yen (75 Mio. €*). Netto erwartet Suzuki einen Ertrag von 15 Milliarden Yen (112 Mio. €*) anstelle von 5 Milliarden Yen (38 Mio. €*).
Im Bezug auf die Umsatzprognose bleibt der Konzern bei den ursprünglich bekanntgegebenen 2.300 Milliarden Yen (17,29 Mrd. €*).
Mehr unter: http://www.globalsuzuki.com/corp_info/financialinfo/pdf/2008/financial_summary.pdf
Die Highlights der Unternehmensgeschichte finden Sie hier.
Quelle: Suzuki Deutschland
Logo: Suzuki






Kommentare
Bitte schreiben Sie hier Ihren Kommentar...
Hier gibt es mehr Informationen, falls Sie ein Profilbild mit ihrem Kommentar anzeigen möchten gravatar!