Origami-Faltkunst trifft auf Grafik-Design

9. Januar 2010  

Tokio (JAPANMARKT) - Origami, die japanische Kunst des Papierfaltens, erreicht durch modernes Grafikdesign eine neue Stufe.

Drei junge Designer aus Okayama, die sich in der Firma Cochae zusammengeschlossen haben, bieten seit 2003 Papiere zum Falten an, die Origami-Objekten einen neuen Reiz geben.

Der Name Cochae stammt aus einem Volkslied namens “Kochae-bushi” in der Okayama-Gegend, das Wort selbst bedeutete zum Ende der Edo-Zeit soviel wie “komm rüber” oder “es ist toll hier”. Man kann das Wort auch als “Anfänger willkommen” verstehen.

Ein Set von Origami-Papieren lässt sich beispielsweise zu Objekten im Stil russischer Matrjoschka-Puppen falten.

Bei anderen Origami braucht man sich nicht genau an die Faltanleitung halten: Es kommt immer ein irgendwie interessantes Gesicht heraus.

Die schwierigeren Origami benötigen bis zu 20 Minuten Faltzeit und entpuppen sich als Tiere oder Gegenstände.

In einer neueren Serie wird die Origami-Technik mit den Mustern der Holzschnitte Ukiyo-e kombiniert - gedacht als Hommage an die Taisho-Periode.

Mehr unter: http://pingmag.jp/2008/10/08/cochae/

Bestell- und Einkaufsmöglichkeiten unter : http://www.cochae.com/en/shop.html

Fotos: Cochae

Kommentare

Ein Kommentar zu “Origami-Faltkunst trifft auf Grafik-Design”

  1. Florian am 19. Januar 2010

    Hi,
    der Künstler Eric Joisel macht auch Beeindruckendes aus Papier. Mal im Stile von klassischem Origami, mal völlig anders. Hier ist eine kleine Auflistung seiner Werke: http://www.smartshoppingblog.de/8165_die-kunst-des-papierfaltens-von-eric-joisel/

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