Fotokunst mit Taschenlampen
12. Februar 2010
Tokio (JAPANMARKT) – Japans enthusiastische Fotografen haben ein neues Hobby entdeckt: Sie zeichnen mit einer Taschenlampe Zeichen und Bilder in die Luft und nehmen diese Lichtspuren mit langen Belichtungszeiten auf.
Im Fernsehsender Fuji-TV zeigen die Fotokünstler mit der Taschenlampe, was sie drauf haben, wie der Blogger von Tokiototal berichtet.
Den Japanern hilft dabei die in vielen Jahren mühsam erlernte Kunst des Zeichenschreibens.
Der Hintergrund: Viele japanische Wörter klingen gleich, werden aber zur Unterscheidung ihrer Bedeutung mit unterschiedlichen Zeichen geschrieben.
Immer wieder kommt es deshalb vor, dass jemand ein Zeichen mit den Finger in die Hand malt, um klarzustellen, welcher Wortsinn gemeint ist.
Die andere Person erkennt an der Strichfolge und den imaginären Strichen, welches Zeichen gemeint ist.
Die gleiche Kunst hilft den Taschenlampen-Fotokünstler, ihre Bilder in die Luft zu malen. Zwischen den einzelnen Bildelementen schalten sie die Lampe aus.
Kanji schreiben sie allerdings meistens nicht in die Luft.
Auf dem Endbild sind dann die weißen Lichtspuren an den richtigen Stellen und setzen sich zu einem sinnvollen Bild zusammen.
Mehr Fotos unter: http://tokio-total.de/?p=486






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