Japan-Pflaume bremst Krebs und Diabetes

8. Februar 2010  

Tokio (JAPANMARKT) - Ume, die blauen Diamanten unter den Früchten, helfen bei der Vorbeugung gegen Magenkrebs und Zuckerkrankheit.

Die Stadt Minabe in der Präfektur Wakayama, einer der größten Pflaumenhersteller in Japan, hat nach Angaben der Region Kansei auf der Basis von wissenschaftlichen Untersuchungen zwei Bestandteile von japanischen Pflaumen patentieren lassen.

Eine Studie der Universität Kinki und der Wakayama Mecical University ergab, dass Sringaresinol, eine Art von Polyphynol, in Ume die Aktivität von Helicobacter Pylori unterdrückt, eine weit verbreitete Bakterie, die Magengeschwüre und Magenkrebs verursachen kann.

Ein anderer Bestandteil von Ume begrenzt die Aktivität von Alpha-Glucosidase, einem Enzym, das Zucker auflöst. Der Ume-Bestandteil verlangsamt so die Zuckerabsorption und den Anstieg des Blutzuckers nach einer Mahlzeit.

Eine Pflaume am Tag würde reichen, um Magenkrebs und Diabetes zu verhindern, teilte die Forschergruppe mit.

Japanische Pflaumen sind schon länger als besonders gesunde Früchte bekannt.

Sie enthalten mehr Zitronensäure, Calcium, Eisen und Phosphor als jede andere Frucht und doppelt so viel Protein, außerdem Mineralien und organische Säuren.

Die Pflaume wurde vor 1300 Jahren aus China als medizinisches Kraut eingeführt. Die japanische Pflaume ist aber heute größer, runder und reicher an Nährstoffen als Pflaumen in China und Taiwan.

Ume gehört zu den Grundnahrungsmitteln in japanischen Haushalten und ist bekannt für ihren hohen therapeutischen Wert.

Es gibt das Sprichwort, dass ein umeboshi (in Essig eingelegte Pflaume) am Tag 100 Krankheiten fernhält.

Mehr unter: http://www.maysbeautyhouse.com/site/1389281/page/725201

Foto: flickr / Chino A

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