Fujitsu-Chip verbessert Datenübertragung
16. Februar 2010
Tokio (JAPANMARKT) – Ein neuer Sende-Empfangs-Chip beschleunigt die Entwicklung von schnelleren Systemen zur Datenübertragung.
Der Chip wurde von den Fujitsu-Laboratorien und der Universität Toronto gemeinsam entwickelt.
Das Datenvolumen von Musik, Fernseh-, Audio- und Bilddateien wird immer größer. Die Daten müssen deshalb effektiver und schneller als bisher übertragen werden.
Der neue Gigabit-Chip enthält erstmals ein digitalen Schaltkreis, um Unreinheiten und Verzerrungen in den ankommenden Daten automatisch zu korrigieren (s. Grafik).
Der Hintergrund: Die Wellenformen von Signalen verändern sich bei der Übertragung durch ein Kabel, was vom Empfänger-Chip korrigiert werden muss.
Bisher benutzen Gigabit-Chips einen analogen Schaltkreis, der jeweils auf die ankommenden Signale abgestimmt werden muss, zum Beispiel auf die Übertragungsdistanz und die Amplitude.
Das führt dazu, dass ein Sende-Empfangs-Chip für jedes neue Gerät und jede neue Anwendung anpasst werden muss.
Die neue vollautomatische Korrektur-Technik verkürzt daher nach Angaben von Fujitsu die Design- und Entwicklungszeit neuer Chips gegenüber der konventionellen Methode um die Hälfte.
Die Fujitsu-Laboratorien wurden 1968 als Fujitsu-Tochter gegründet und gehören heute zu den besten Forschungseinrichtungen für digitale Produkte.
Mehr unter: http://www.fujitsu.com/global/news/pr/archives/month/2010/20100210-01.html
Grafik: Fujitsu






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